Gesegnetes Leben

Quelle der Lebensfreude

Gott, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel.
Die Nacht ist verflattert, und ich freue mich am Licht der ersten Strahlen...

Evangelische Kirchengemeinde Wehrendorf, Wehrendorfer Straße 46, 32602 Vlotho

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Das Leben im Frauenstift

Frauenhilfen aus Wehrendorf und Valdorf besuchten Fischbeck

Interessante Einblicke in ein Frauenstift gewannen die Frauenhilfen aus Wehrendorf und Valdorf in Fischbeck.KiD/Fischbeck. „Drei Bedingungen muss man vor allem erfüllen, um im Frauenstift Fischbeck aufgenommen zu werden: Man muss finanziell unabhängig sein, alleinstehend und in der Lage, einen eigenen Haushalt zu führen", erklärte Frau von Wendorff, die die Besucherinnen der Frauenhilfen aus Wehrendorf und Valdorf an einem sonnigen Mittwochnachmittag durch das Stift in Fischbeck führte, dem schmucken Ort, der zu Hessisch-Oldendorf gehört, zwischen Rinteln und Hameln gelegen.

Wenn es einem in dieser evangelischen Lebensgemeinschaft nicht gefalle, könne man auch wieder austreten, erläuterte die Führerin die Gepflogenheiten dieser nicht ganz alltägliche Lebensform. Das komme auch durchaus manchmal vor, ergänzte sie. Ein Frauenstift sei also kein Kloster, sondern eine religiöse Lebensgemeinschaft für Frauen, die ohne Ablegung von Gelübden in einer klosterähnlichen Anlage leben.

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Dorfkaffee Wehrendorf

Krankenhausseelsorgerin spricht über Organspende

Silke Marten (links) und Sabine Selberg-Scherfeld (daneben) begrüßen im Namen des Vorbereitungsteams Krankenhausseelsorgerin Antje Freitag. Für die musikalische Begleitung sorgt an diesem Vormittag Michael Klamer. | Foto: Jürgen Gebhard / Vlothoer ZeitungJG/VZ. Liebevoll dekorierte Tische, ein reichhaltiges Buffet, viele nette Leute und dazu ein Vortrag, der zum Nachdenken anregt: Zweimal im Jahr laden die Kirchengemeinde und die EC-Gemeinschaft Wehrendorf zum »Dorfkaffee« ein. Am Samstag ging es dabei um das schwierige Thema »Organspende«.

»Oh, wie schön, dass ihr alle da seid!: Liebevoll gestaltete Schilder auf den Tischen und daneben helle Kerzen begrüßten die diesmal etwa 60 erwachsenen Besucher. In bewährter Art und Weise hatten Sabine Selberg-Scherfeld, Christiane Wattenberg, Silke Tasche, Sabine Prüßner, Silke Marten und Veronika Ortmeier die Veranstaltung vorbereitet. Für die Musik sorgte diesmal Michael Klamer (Gemeinde Lohe) am Klavier.
Bald nach der Begrüßung durch Sabine Selberg-Scherfeld sprach Antje Freitag über das Für und das mögliche Wider einer Organspende. Als Krankenhausseelsorgerin am Herzzentrum Bad Oeynhausen schilderte sie, wie sehr Menschen auf ein Spenderorgan hoffen – manchmal auch vergeblich. Sie nannte das Beispiel eines Kindes, das dort seit einem Jahr auf ein neues Herz wartet.

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Menschen treffen – Gott begegnen

Eindrücklicher Bericht von Christen aus Palästina

Beeindruckender Bericht aus Palästina: v.r. Marlene und Johnny Shahwan, Tochter Melissa mit Lucinda und Schwiegersohn Andres.RL/Vlotho. Johnny Shahwan, Missionar aus Israel, seine Frau Marlene, Tochter Melissa und Schwiegersohn Andres berichteten auf einem Missionsabend im bis auf den letzten Platz besetzten Wehrendorfer Gemeindehaus von ihrer Arbeit in der Stadt Beit Jala in der Provinz Bethlehem nahe der israelischen Hauptstadt Jerusalem. Der EC Wehrendorf hatte zusammen mit der Kirchengemeinde zu dem Abend eingeladen.

Bereits in den neunziger Jahren hatte der palästinensische Christ Johnny Shahwan in seinem überwiegend muslimischen Heimatort mit dem Aufbau eines christlichen Begegnungszentrums begonnen. „Gott hat dabei immer seine Finger im Spiel gehabt", wusste er überzeugend zu berichten. Schnell seien die Räume für die Arbeit mit Kindern zu klein geworden. Während der kriegerischen Zweiten Intifada im Herbst des Jahres 2000 wurde deshalb mit vielen freiwilligen Helfern unter schwersten Bedingungen ein Erweiterungsbau begonnen.

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Der rote Faden in der Bibel

Einführungskurs zu Fragen der Religion in Wehrendorf eröffnet
Referierte lebendig und kenntnisreich: Der Theologe und ehemalige Pfarrer von Herford Stiftberg, Dr. Wolfgang Otto.

RL/Vlotho. Dr. Wolfgang Otto, ehemaliger Pfarrer in Herford, machte am Montagabend den Anfang in der Veranstaltungsreihe „Fragen der Religionen", die von den evangelischen Vlothoer Kirchengemeinden und der Erwachsenenbildung im Wehrendorfer Gemeindehaus in diesem Jahr alle 14 Tage durchgeführt wird. Er sprach zum Thema „Das Alte und Neue Testament als Heilige Schrift der Christen".

Otto referierte kenntnisreich und temperamentvoll über die Entstehungsgeschichte der verschiedenen Schriften in der Bibel. Die Bedeutung der Bibel sei immer ein aktuelles Thema, heute wieder besonders durch die Anfragen des Islam an die christliche Religion, sagte er. „Die Bibel ist nicht im Himmel geschrieben worden, aber auch nicht einfach nur eine Sammlung alter Schriften", so Otto weiter. Alles sei zwar von Menschen geschrieben, es gebe aber einen göttlichen roten Faden, der sich von der ersten bis zur letzten Seite durchziehe. Zum kirchlichen Umgang mit dem Alten und Neuen Testament sagte der Pfarrer: „Man kann viel Kritisches zur Kirchengeschichte sagen, aber positiv ist auf jeden Fall, dass die Kirchen in aller Welt und zu allen Zeiten immer an der Bibel als Grundlage festgehalten haben."

Fragen der Religionen

Ein Einführungskurs in Vlotho

Fragen der Religion - ein interessanter EinführungskursDie evangelischen Kirchengemeinden in der Region Vlotho führen ab Februar 2015 in Verbindung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung einen Kurs zu Fragen der monotheistischen Religionen – Christentum, Islam und Judentum – durch. An mehreren Abenden werden Gesprächspartner aus diesen Religionen in bestimmte Fragestellungen einführen und anschließend zu einem Gespräch zur Verfügung stehen.

Unter anderem werden folgende Fragen angesprochen: Welche Gottesvorstellungen prägen Christentum, Judentum und Islam? Welche Bedeutungen haben die Heiligen Schriften – Thora (hebräischen Bibel), Koran und Bibel? Wie werden die Geschlechterverhältnisse des Menschen gesehen? Welche Bedeutung hat die jeweilige Religion im Alltagsleben der Menschen? Der Kurs hat am 2. Februar begonnen, man kann aber auch jetzt noch dazu kommen. Er wird im 14-tägigen Rhythmus durchgeführt. Manche Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen sind prominent. Deren Vorträge können auch unabhängig von einer Teilnahme am Lektürekurs besucht werden.

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Wehrendorf in Schwung

Dorfkaffee machte Besucher fit

Nicht nur Vorträge hören! Hier ging es ganz praktisch zur Sache: Trampolin-Übungen im Gemeindehaus während des letzten Dorfkaffees.SM/Wehrendorf. Das 18. Dorfkaffee stand unter dem Motto „Keine Zeit und trotzdem fit". Die Bewegungstherapeuten Gert und Marlen von Kunhardt möchten Menschen geistig und körperlich in Bewegung setzen, denn Bewegungsmangel ist Krankheitsauslöser Nr 1.

Tatsache ist, dass wir durch den Fortschritt der Technik heute täglich 900 kcal weniger muskulär verbrauchen als noch vor 25 Jahren. Wir müssten nach Auffassung der Gesundheitsminister täglich 10.000 Schritte gehen, um gesund zu bleiben, gehen aber nur noch etwa 1500. Eine so dramatische Reduktion des Stoffwechsels ist dem menschlichen Organismus niemals zuvor in so kurzer Zeit zugemutet worden. Die einzige Möglichkeit, den zunehmenden Herzinfarkten, Krebserkrankungen, Allergien, Arthrosen und Osteoporosen entgegenzuwirken, ist ein anderes und neues bewegtes Leben.

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